Ingwer ist eine wunderbare Wurzel: Die Schärfe, die beim Sushi-Essen so angenehm erfrischt und auf den nächsten Happen vorbereitet, harmoniert ausgezeichnet mit Süße – insbesondere, wenn diese das Eis spurenweise durchzieht:
Das Rezept ist eine Variation des Hafermilch-Grundrezeptes und in der Umsetzung einfach:
(1) 350 ml Hafermilch mit 125 g weißem Zucker in einen Topf geben, 30 g frischen Ingwer – geschält und in dünnen Scheiben geschnitten – hinzufügen, auf kleiner Stufe langsam bis zum Kochen erhitzen und anschließen auf der ausgeschalteten Platte 15 min ziehen lassen. Zum Schluß die Ingwerstückchen wieder herausfischen.
(2) Die Eismasse jetzt noch einmal aufkochen und dann etwa 1 g Johannisbrotkernmehl unterrühren. Erkalten lassen.
(3) Nach dem Abkühlen der Eismasse 200 g Sahne schlagen und darunterheben. Die Eismasse kann nun im Kühlschrank vorgekühlt werden. Je nach Kühlschrank dauert dies ein bis zwei Stunden.
(4) Danach ist die Eismasse bereit für die Eismaschine. Die Menge ist so groß, daß es gut in einem Durchgang zu schaffen sein sollte.
(5) Kurz vor dem Ende des Rührens werden noch 50 gIngwerkonfitüre hinzugefügt und untergerührt.
(6) Achtung: Wer Laktose – oder Milchzucker – nicht verträgt, sollte die Sahne durch laktosefreie ersetzen.
Klingt eher nach einer winterlichen Verzweifelungstat, ist aber im Fall von Ananas-Eis die einzige Möglichkeit. Denn die Frucht enthält im frischen Zustand ein Enzym, welches zu unschönen Gerinnungseffekten führt.
Daher unbelastet von einem etwaigen schlechten Gewissen mit einer Dose Ananasfrüchte frisch an Eis-Werk:
Das Rezept ist wieder eine Variation des Hafermilch-Grundrezeptes:
(1) 400 ml Hafermilchwerden mit 125 g weißen Zucker in einen Topf geben und auf kleiner Flamme langsam bis zum Aufkochen erhitzen.
(2) Die heiße Hafermilch jetzt vom Herd nehmen und etwa 1 g Johannisbrotkernmehl unterrühren und anschließend durch ein Teesieb seihen. Erkalten lassen.
(3) In der Zwischenzeit 200 g Ananasstücke aus der Dose abtropfen lassen und so fein als möglich pürieren und mit dem Saft einer halben Zitrone versetzen. Ggf. ebenfalls durch ein Teesieb seihen und dann unter die abgekühlte Eismasse heben.
(4) Jetzt noch 200 g Sahne schlagen und darunterheben. Die Eismasse kann nun im Kühlschrank vorgekühlt werden. Je nach Kühlschrank dauert dies ein bis zwei Stunden.
(5) Danach ist die Eismasse bereit für die Eismaschine. Die Menge ist so groß, daß es gut in einem Durchgang zu schaffen sein sollte.
(6) Achtung: Wer Laktose – oder Milchzucker – nicht verträgt, sollte die Sahne durch laktosefreie ersetzen. Vorsicht ist auch mit der Schokolade geboten.
Es gibt ja nicht nur Tee, sondern auch diese köstlichen kleinen Schokoladenplätzchen, solo verpackt, die mit weißer Minzcreme gefüllt sind. Und für die Grobmotoriker unter uns auch die Variante der mit Minzcreme gefüllten Schokoladentafel.
Welche Darreichnungsform man auch bevorzugt – die Kombination von Pfefferminzgeschmack mit Schokolade ist ausgesprochen passend.
Wie kann man diese nun jedoch mit Hausmitteln in einem Eis vereinen? Das ist einfacher als man denkt, denn im Prinzip bereitet man zunächst einen starken Pfefferminztee zu:
Jetzt aber zu den einzelnen Schritten. Das Rezept ist wieder eine Variation des Hafermilch-Grundrezeptes:
(1) 450 ml Hafermilch werden mit 175 g braunen Zucker in einen Topf geben und auf kleiner Flamme langsam bis zum Aufkochen erhitzen.
(2) Dann gibt man 5 Beutel Pfefferminztee hinzu und läßt das Ganze für 10 Minuten bei geschlossenem Deckel ziehen. Danach die Teebeutel entfernen und die Rohmasse wieder fast bis zum Kochen erhitzen.
(3) Die Eismasse jetzt vom Herd nehmen und etwa 1 g Johannisbrotkernmehl unterrühren und durch ein Teesieb seihen. Erkalten lassen.
(4) Nach dem Abkühlen der Eismasse 200 g Sahne schlagen und darunterheben. Die Eismasse kann nun im Kühlschrank vorgekühlt werden. Je nach Kühlschrank dauert dies ein bis zwei Stunden.
(5) Danach ist die Eismasse bereit für die Eismaschine. Die Menge ist so groß, daß es gut in einem Durchgang zu schaffen sein sollte.
(6) Kurz vor dem Ende des Rührens wird noch 100 g Tafel Pfefferminz-Schokolade in kleineren Stücken hinzugefügt und untergerührt.
(7) Achtung: Wer Laktose – oder Milchzucker – nicht verträgt, sollte die Sahne durch laktosefreie ersetzen. Vorsicht ist auch mit der Schokolade geboten.
Es muß nicht immer etwasSüßes sein – zumindest nicht, wenn Canis lupus familiaris beglückt werden soll:
Im Gegenteil: Zucker in jeglicher Form ist ein Kennzeichen für minderwertiges Futter und gehört einfach nicht in eine nahrhafte Erfrischung.
Das Rezept ist eine Variation des Hafermilch-Grundrezeptes und in der Umsetzung einfach:
(1) 150 g frische Rinderleber in etwas Sonnenblumenöl für einige Minuten andünsten und beiseite legen.
(2) Danach 50 g Möhren, 100 g Zucchiniund 50 g Kartoffeln – jeweils in sehr kleine Würfel geschnitten – für 2-3 Minuten andünsten und anschließend…
(3) …mit 350 ml Hafermilch aufgießen und auf kleiner Stufe 10 Minuten köcheln lassen.
(4) Abschließend den Gemüsesud mit der Leber zusammen sehr fein pürieren. Danach ist die Eismasse bereit für die Eismaschine. Die Menge ist so groß, daß es gut in einem Durchgang zu schaffen sein sollte.
Anmerkungen:
Das Rinderleber-Zucchini-Eis ist deutlich bröseliger als “normale” Eiscreme – tut dem Spaß aber keinen Abbruch siehe Videos:
Noch ein Nusseis, diesmal aber mit Erdnüssen. In gewisser Weise eine Erinnerung an einen bekannten Schokoriegel, den ich als wahrlich schmackhaft in Erinnerung habe.
Hier aber zunächst ohne Schokolade:
Das Rezept ist eine Variation des Hafermilch-Grundrezeptes und in der Umsetzung einfach:
(1) 350 ml Hafermilch mit 125 g braunen Zucker und 75 g Erdnussbutter (ohne Stückchen) in einen Topf geben und auf kleiner Stufe langsam erhitzen und 5 Minuten köcheln lassen.
(2) Die Eismasse dann vom Herd nehmen und etwa 1 g Johannisbrotkernmehl unterrühren und durch ein Teesieb seihen. Erkalten lassen.
(3) Nach dem Abkühlen der Eismasse 150 g Sahne schlagen und darunterheben. Die Eismasse kann nun im Kühlschrank vorgekühlt werden. Je nach Kühlschrank dauert dies ein bis zwei Stunden.
(4) Danach ist die Eismasse bereit für die Eismaschine. Die Menge ist so groß, daß es gut in einem Durchgang zu schaffen sein sollte.
(5) Kurz vor dem Ende des Rührens werden noch 20 g ungesalzeneErdnüsse in kleineren Stücken hinzugefügt und untergerührt.
(6) Achtung: Wer Laktose – oder Milchzucker – nicht verträgt, sollte die Sahne durch laktosefreie ersetzen.
Anmerkungen:
Das Erdnuss-Eis wird früher fest als andere Sorten. Ich schreibe dies dem höheren Anteil an gesättigten Fettsäuren in der Erdnussbutter zu.
Mit zusätzlichen Schokoladenstückchen kommt man geschmacklich Snickers recht nahe…
Wir verwenden Orangensaft als Aroma für die Joghurt-Eismasse und lassen kurz vor Schluß noch Orangenmarmelade runterrühren. Weswegen unser Orangen-Joghurt-Eis auch einen säuerlich-bitteren Geschmack bekommt, den nicht alle mögen, siehe unten:
Das Rezept selbst ist denkbar einfach:
(1) 500 g Joghurt am besten über Nacht entwässern (ich bin sicher, man kann das ablaufende Wasser – es erinnert an Molke – wegen seiner Inhaltsstoffe noch weiterverwenden; ich kippe es allerdings meistens weg).
(2) Ebenfalls vorbereitet werden muß der Orangensaft, da wir wieder Konzentrat benötigen. Hierzu werden 300 ml Orangensaft auf 100 ml auf kleiner Flamme reduziert.
(3) Ist der Joghurt entwässert, so gibt man diesen in eine ausreichend große Schüssel, fügt 75 g weißen Zucker, den Saft einer halbenZitrone und die 100 ml Orangensaftkonzentrat hinzu und rührt die Eismasse mit einem Schneebesen vorsichtig durch, bis sie eine gleichmäßige Konsistenz hat.
(4) Jetzt noch 150 g Sahne schlagen und darunterheben. Die Eismasse kann nun im Kühlschrank vorgekühlt werden. Je nach Kühlschrank dauert dies ein bis zwei Stunden.
(5) Danach ist die Eismasse bereit für die Eismaschine.
(6) Wenn das Eis fast fertig ist, also etwa 1-2 Minuten vor Schluß, noch etwa 30 g Orangenmarmelade mit einrühren lassen.
(7) Achtung: Wer Laktose – oder Milchzucker – nicht verträgt, muß nicht nur die Sahne durch laktosefreie ersetzen, sondern auch den Joghurt.
Eine wunderbare Kombination: Walnüsse & Ahornsirup – für die kanadischen Momente im Leben. Und man kann mit den Walnüssen so nett dekorieren:
Das Rezept ist eine Variation des Hafermilch-Grundrezeptes und in der Umsetzung einfach:
(1) 350 ml Hafermilch mit 75 g braunen Zucker in einen Topf geben und auf kleiner Stufe langsam bis zum Kochen erhitzen.
(2) Die Eismasse vom Herd nehmen und etwa 1 g Johannisbrotkernmehl unterrühren. Erkalten lassen.
(3) Nach dem Abkühlen der Eismasse 50 ml Ahornsirup unterrühren und anschließend 200 g Sahne schlagen und darunterheben. Die Eismasse kann nun im Kühlschrank vorgekühlt werden. Je nach Kühlschrank dauert dies ein bis zwei Stunden.
(4) Danach ist die Eismasse bereit für die Eismaschine. Die Menge ist so groß, daß es gut in einem Durchgang zu schaffen sein sollte.
(5) Kurz vor dem Ende des werden noch 50 gWalnüsse in kleineren Stücken hinzugefügt und untergerührt.
(6) Achtung: Wer Laktose – oder Milchzucker – nicht verträgt, sollte die Sahne durch laktosefreie ersetzen.
Das KiBa- oder Kirsch-Banane-Joghurt-Eis ist wiederum eine Variante des Joghurt-Eis-Grundrezeptes, hier auch unter Joghurt-Eis-Natur bekannt. Wir verwenden zum einen Bananenpüree für die Joghurt-Eismasse, andererseits lassen wir kurz vor Schluß noch Sauerkirsch-Konfitüre runterrühren.
Und die ganz Verwegenen unter uns dürfen dann noch getrocknete Sauerkirschen hinzugeben – ein echter Multrecker, der sicherlich die Lütten freut…
Das Rezept selbst ist denkbar einfach:
(1) 500 g Joghurt am besten über Nacht entwässern (ich bin sicher, man kann das ablaufende Wasser – es erinnert an Molke – wegen seiner Inhaltsstoffe noch weiterverwenden; ich kippe es allerdings meistens weg).
(2) Ist der Joghurt entwässert, so gibt man diesen in eine ausreichend große Schüssel, fügt 75 g weißen Zucker, den Saft einer halbenZitrone, ein Paket Vanillezucker und 2 pürierte Bananen hinzu und rührt die Eismasse mit einem Schneebesen vorsichtig durch, bis sie eine gleichmäßige Konsistenz hat.
(3) Jetzt noch 200 g Sahne schlagen und darunterheben. Die Eismasse kann nun im Kühlschrank vorgekühlt werden. Je nach Kühlschrank dauert dies ein bis zwei Stunden.
(4) Danach ist die Eismasse bereit für die Eismaschine.
(5) Wenn das Eis fast fertig ist, also etwa 5 Minuten vor Schluß, noch etwa 30 g Sauerkirsch-Konfitüre mit einrühren lassen. Die Konfitüre wird so fast vollständig eingerührt werden; auf diese Weise gibt es eine schöne, gleichmäßige Farbe.
Anmerkung:
Nach Möglichkeit sollte die Konfitüre vorher passiert werden; die Sauerkirschstückchen würden sonst gefrieren.
(6) Achtung: Wer Laktose – oder Milchzucker – nicht verträgt, muß nicht nur die Sahne durch laktosefreie ersetzen, sondern auch den Joghurt.
Bier ist bekanntlich – zumindest in Bayern – ein Nahrungsmittel. Und selbstmurmelnd eine perfekte Grundlage für Eiscreme.
Und damit die Lütten auch mitessen können, verarbeiten wir für diese Sorte kein Guinness, sondern das guteMalzbier:
Das Rezept ist – scheuen wir vor der Erkenntnis nicht zurück – deutlich aufwendiger als jene für andere Sorten. Das Malzbier muß reduziert und das Pumpernickelkaramelliesiert werden.
Aber es lohnt sich! Also, frischen Mutes an den Herd:
(1) Man reduziere 750 ml Malzbier auf kleiner Flamme zu etwa 200 ml Malzbierkonzentrat. Machten wir dies nicht, würde das Eis einfach zu wässrig und nicht richtig aromatisch schmecken.
(2) Danach gebe man zu diesen 200 ml Malzbierkonzentrat noch 200 ml Hafermilch und 150 g braunen Zucker und erhitze auf kleiner Stufe langsam bis zum Kochen.
(3) Jetzt die Eismasse vom Herd nehmen und etwa 1 g Johannisbrotkernmehl unterrühren. Erkalten lassen.
(4) Nach dem Abkühlen der Eismasse noch 200 g Sahne schlagen und darunterheben. Die Eismasse kann nun im Kühlschrank vorgekühlt werden. Je nach Kühlschrank dauert dies ein bis zwei Stunden.
(5) Danach ist die Eismasse bereit für die Eismaschine. Die Menge ist so groß, daß es gut in einem Durchgang zu schaffen sein sollte.
“Da’s ja kalter Kaffee!” – Wie leicht geht uns dieser Spruch über die Lippen, um unserer abschätzigen Meinung Ausdruck zu verleihen: abgestanden, ungenießbar, laß ma’ stecken.
Doch halt!
In einer Form – wenn wir einmal von dem mittlerweile omnipräsenten Eiskaffee absehen – trifft dies sicherlich nicht zu: Café-Eis, Mokka-Eis oder meinethalben auch Mocca-Eis:
Wer Café mag, wird dieses Eis lieben. Es ist pur bereits wirklich genießbar und wird es mit einigen “Ergänzungen” noch besser. Meine Empfehlung: erst Schlagsahne und dann noch etwas Baileys oben drauf.
Der Aufwand für das Rezept hält sich in Grenzen; auch ohne einen Espressovollautomaten in der heimischen Küche läßt sich diese Eissorten in die Maschine bringen:
(1) 400 ml Hafermilch werden mit 125 g braunen Zucker und 50 g ganzen Kaffeebohnenin einen Topf geben und auf kleiner Stufe langsam bis zum Kochen erhitzen. Danach läßt man die Grundmasse noch etwa 10 min mit Deckel köcheln und entfernt am Ende die Kaffeebohnen mittels Sieb oder Schöpfkelle.
(2) Jetzt wird die angehende Eismasse noch mit 2 EL löslichem Kaffee angereichtert – ein extra aromatischer x-facher Espresso paßt hier natürlich auch, leider fehlt mir jedoch eine passende Maschine…
(3) Die Eismasse anschließend vom Herd nehmen und etwa 1 g Johannisbrotkernmehl unterrühren. Erkalten lassen.
(4) Nach dem Abkühlen der Eismasse noch 200 g Sahne schlagen und darunterheben. Die Eismasse kann nun im Kühlschrank vorgekühlt werden. Je nach Kühlschrank dauert dies ein bis zwei Stunden.
(5) Danach ist die Eismasse bereit für die Eismaschine. Die Menge ist so groß, daß es gut in einem Durchgang zu schaffen sein sollte.
(6) Achtung: Wer Laktose – oder Milchzucker – nicht verträgt, sollte entsprechend laktosefreie Sahne verwenden.
Niemand muss wegen einer Nahrungsmittelunverträglichkeit oder -allergie –
z.B. wegen Laktose, Milchzucker oder Milcheiweiß bzw. Ei/Eier – auf leckere Eissorten verzichten. Machen Sie gute Eiscreme einfach selbst. Alles was Sie neben den
Eisrezepten dafür brauchen, ist eine Eismaschine, wie etwa unsere
italienische Gaggia Gelatiera. Sie werden schnell bemerken: Eismachen schafft Freude. Viel Vergnügen! ... Impressum, Ein WordPress-Blog