Das Bergamotte-Joghurt-Eis ist wiederum eine Variante des Joghurt-Eis-Grundrezeptes, hier auch unter Joghurt-Eis-Natur bekannt, nur daß wir kurz vor Schluß noch Bergamotte-Sirup runterrühren:
Das Rezept selbst ist denkbar einfach:
(1) 1.000 g Joghurt am besten über Nacht entwässern (ich bin sicher, man kann das ablaufende Wasser – es erinnert an Molke – wegen seiner Inhaltsstoffe noch weiterverwenden; ich kippe es allerdings meistens weg).
(2) Ist der Joghurt entwässert, so gibt man diesen in eine ausreichend große Schüssel, fügt 150 g weißen Zucker und den Saft einer ganzenZitrone hinzu und rührt die Eismasse mit einem Schneebesen vorsichtig durch, bis sie eine gleichmäßige Konsistenz hat.
(3) Jetzt noch 200 g Sahne schlagen und darunterheben. Die Eismasse kann nun im Kühlschrank vorgekühlt werden. Je nach Kühlschrank dauert dies ein bis zwei Stunden.
(4) Danach ist die Eismasse bereit für die Eismaschine.
(5) Wenn das Eis fast fertig ist, also etwa 1-2Minuten vor Schluß, noch etwa 100 g Bergamotte-Sirup mit einrühren lassen.
Anmerkung:
Das Eis schmeckte direkt aus der Eismaschine deutlich sauerer als am zweiten Tag. In beiden Fällen gibt es ein sehr liebliches Zitrusaroma.
(6) Achtung: Wer Laktose – oder Milchzucker – nicht verträgt, muß nicht nur die Sahne durch laktosefreie ersetzen, sondern auch den Joghurt.
Spaß beiseite, die Lage war ernst: Ich kochte abends Schokoladeneis und stellte fest, daß keine Johannisbrotkernmehl im Hause war. Was tun? Nicht lange gefackelt, sondern die Apfelpektin-Konfitüren-Einmachmischung genommen.
Was als Notbehelf startete, entpuppte sich dann beim Verkosten als Innovation: @dasKerst und @hagenburger bemerkten, daß der Unterton der Fruchtsäure sie an Sachertorte erinnern würde. Cool! Hatte zwar keine Aprikosenkonfitüre zur Hand – bestimmt aber beim nächsten Mal!
Übrigens, Kersten ist der talentierteste Schokoladenstückchenhinzufüger, den ich bisher kennenlernen durfte. Guckst Du:
(1) 600 g frische, geputzte Erdbeeren pürieren, bis keine Stückchen mehr vorhanden sind. Ggf. durch ein Teesieb passieren.
(2) 150 g weißen Zucker und den Saft einer halbenZitrone hinzufügen und die Eismasse mit einem Schneebesen vorsichtig rühren, bis sie eine gleichmäßige Konsistenz hat. Der Zucker muß sich vollkommen aufgelöst haben.
(3) Jetzt noch 150 g Sahne schlagen und (vorsichtig) darunterheben. Die Eismasse kann nun im Kühlschrank vorgekühlt werden. Je nach Kühlschrank dauert dies ein bis zwei Stunden.
(4) Danach ist die Eismasse bereit für die Eismaschine.
(5) Achtung: Wer Laktose – oder Milchzucker – nicht verträgt, muß die Sahne durch laktosefreie ersetzen.
Das Joghurt-Eis ist nicht nur eine Variante des Joghurt-Eis-Grundrezeptes – und als solches bereits sehr eßbar –, es läßt sich auch als Grundlage für eine Vielzahl weitere Sorten verwenden.
Eine meiner liebsten Variationen des Joghurt-Eises ist das Rumtopf-Eis, insbesondere auch deshalb, weil die Anfertigung des Rumtopfs hier keine 6 Monate in Anspruch nimmt, sondern in 1-2 Tagen abgeschlossen ist:
Zunächst das Joghurteis:
(1) 500 g Joghurt am besten über Nacht entwässern (ich bin sicher, man kann das ablaufende Wasser – es erinnert an Molke – wegen seiner Inhaltsstoffe noch weiterverwenden; ich kippe es allerdings meistens weg).
(2) Ist der Joghurt entwässert, so gibt man diesen in eine ausreichend große Schüssel, fügt 100 g weißen Zucker und den Saft einer halbenZitrone hinzu und rührt die Eismasse mit einem Schneebesen vorsichtig durch, bis sie eine gleichmäßige Konsistenz hat.
(3) Jetzt noch 150 g Sahne schlagen und darunterheben. Die Eismasse kann nun im Kühlschrank vorgekühlt werden. Je nach Kühlschrank dauert dies ein bis zwei Stunden.
(4) Danach ist die Eismasse bereit für die Eismaschine.
(5) Achtung: Wer Laktose – oder Milchzucker – nicht verträgt, muß nicht nur die Sahne durch laktosefreie ersetzen, sondern auch den Joghurt.
Für eine hierzu passende Menge des Rumtopfs brauchen wir:
(7) Danach wird das Ganze mit einem guten Rum aufgegossen, bis alles von der Flüssigkeit bedeckt ist. Jetzt noch verschlossen zwei Tage stehen lassen – und dem Genuß steht nichts mehr im Wege!
Das Kirsch-Vanille-Joghurt-Eis ist wiederum eine Variante des Joghurt-Eis-Grundrezeptes, hier auch unter Joghurt-Eis-Natur bekannt, nur daß wir kurz vor Schluß noch Sauerkirsch-Konfitüre runterrühren.
Und die ganz Verwegenen unter uns dürfen wiederum noch getrocknete Sauerkirschen hinzugeben – ein echter Multrecker, der sicherlich die Lütten freut…
Das Rezept selbst ist denkbar einfach:
(1) 500 g Joghurt am besten über Nacht entwässern (ich bin sicher, man kann das ablaufende Wasser – es erinnert an Molke – wegen seiner Inhaltsstoffe noch weiterverwenden; ich kippe es allerdings meistens weg).
(2) Ist der Joghurt entwässert, so gibt man diesen in eine ausreichend große Schüssel, fügt 75 g weißen Zucker, den Saft einer halbenZitrone, ein Paket Vanillezucker hinzu und rührt die Eismasse mit einem Schneebesen vorsichtig durch, bis sie eine gleichmäßige Konsistenz hat.
(3) Jetzt noch 150 g Sahne schlagen und darunterheben. Die Eismasse kann nun im Kühlschrank vorgekühlt werden. Je nach Kühlschrank dauert dies ein bis zwei Stunden.
(4) Danach ist die Eismasse bereit für die Eismaschine.
(5) Wenn das Eis fast fertig ist, also etwa 1-2Minuten vor Schluß, noch etwa 30 40 g Sauerkirsch-Konfitüre mit einrühren lassen. Die Konfitüre soll nicht vollständig eingerührt werden; die Streifen sehen appetitlich aus!
Anmerkung:
Nach Möglichkeit sollte die Konfitüre vorher passiert werden; die Sauerkirschstückchen könnten sonst gefrieren.
(6) Achtung: Wer Laktose – oder Milchzucker – nicht verträgt, muß nicht nur die Sahne durch laktosefreie ersetzen, sondern auch den Joghurt.
Dies ist – nach dem Orangen-Joghurt-Eis – die zweite Variante für Orangeneis.
Grundlage ist diesmal das Hafermilch-Grundrezept, welches wir mit Orangensaftkonzentrat, geriebener Orangenschale und Orangenmarmelade verfeinern. Im Vergleich zu dem Orangen-Joghurt-Eis fehlt die säuerliche Grundnote und es schmeckt daher besonders aromatisch bzw. fruchtig:
Das Rezept selbst ist denkbar einfach:
(1) Für das Orangensaftkonzentrat werden 600 ml Orangensaft auf kleiner Flamme auf 100 ml reduziert.
(3) Die Eismasse jetzt vom Herd nehmen und etwa 1 g Johannisbrotkernmehl unterrühren. Erkalten lassen.
(4) Nach dem Abkühlen der Eismasse 100 g Sahne schlagen und darunterheben. Die Eismasse kann nun im Kühlschrank vorgekühlt werden. Je nach Kühlschrank dauert dies ein bis zwei Stunden.
(5) Danach ist die Eismasse bereit für die Eismaschine.
(6) Wenn das Eis fast fertig ist, also etwa 1-2 Minuten vor Schluß, noch gut 40 g Orangenmarmelade mit einrühren lassen.
(7) Achtung: Wer Laktose – oder Milchzucker – nicht verträgt,sollte die Sahne durch laktosefreie ersetzen.
Restessen – eine beliebte Nutzung von Überbleibseln. Zumal einige Dinge deutlich besser schmecken, wenn man sie am nächsten Tag noch einmal aufwärmt oder in die Pfanne wirft. Rotkohl zum Beispiel. Oder Dezember-Geflügel.
Anyway. Es war Zeit, unter den Zutaten ein wenig aufzuräumen und angebrochene Packungen aufzubrauchen. Und es gab insbesondere Nüsse in allen Variationen (wobei die Erdnuß strenggenommen keine Nuß, sondern eine Hülsenfrucht ist):
Das Rezept ist eine Variation des Hafermilch-Grundrezeptes und – wie jedes gute Resteessen – in der Umsetzung schnell & einfach:
(2) Die Eismasse vom Herd nehmen und etwa 1 g Johannisbrotkernmehl unterrühren. Erkalten lassen.
(3) Nach dem Abkühlen der Eismasse 200 g Sahne schlagen und darunterheben. Die Eismasse kann nun im Kühlschrank vorgekühlt werden. Je nach Kühlschrank dauert dies ein bis zwei Stunden.
(4) Danach ist die Eismasse bereit für die Eismaschine. Die Menge ist so groß, daß es gut in einem Durchgang zu schaffen sein sollte.
(6) Achtung: Wer Laktose – oder Milchzucker – nicht verträgt, sollte die Sahne durch laktosefreie ersetzen.
Anmerkung:
Es ist eine echte Kalorienbombe und für jene, die an Nahrungsmittelunverträglichkeiten leiden, wegen des Nußgehaltes auch nur in Ausnahmefällen geeignet. Interessanterweise ist die Konsistenz etwas “bröckeliger”, als man es aufgrund des Sahnegehaltes erwarten sollte.
Das Joghurt-Eis ist nicht nur eine Variante des Joghurt-Eis-Grundrezeptes, sondern das Grundrezept mit einem Etikett versehen!
Wie so oft im Leben, sind die einfachen Dinge – wie z. B. frisches Weißbrot (seufz…) oder Bismarckhering – einfach die besten. Und letztlich ist Joghurt-Eis auch der Anlaß für mich gewesen, eine Eismaschine anzuschaffen. Und dieses Rezept kommt der Vorlage von der Eisdiele Zanetti am Berliner Hauptbahnhof schon ziemlich nahe…
Das Rezept selbst ist denkbar einfach:
(1) 500 g Joghurt am besten über Nacht entwässern (ich bin sicher, man kann das ablaufende Wasser – es erinnert an Molke – wegen seiner Inhaltsstoffe noch weiterverwenden; ich kippe es allerdings meistens weg).
(2) Ist der Joghurt entwässert, so gibt man diesen in eine ausreichend große Schüssel, fügt 100 g weißen Zucker und den Saft einer halbenZitrone hinzu und rührt die Eismasse mit einem Schneebesen vorsichtig durch, bis sie eine gleichmäßige Konsistenz hat.
(3) Jetzt noch 150 g Sahne schlagen und darunterheben. Die Eismasse kann nun im Kühlschrank vorgekühlt werden. Je nach Kühlschrank dauert dies ein bis zwei Stunden.
(4) Danach ist die Eismasse bereit für die Eismaschine.
(5) Achtung: Wer Laktose – oder Milchzucker – nicht verträgt, muß nicht nur die Sahne durch laktosefreie ersetzen, sondern auch den Joghurt.
Vanille-Eis – der Klassiker schlechthin. Die weltweit populärste Eissorte. So genau überprüfen läßt sich das auf die Schnelle nicht, tut dem wunderbaren Geschmack der Sorte aber keinen Abbruch.
Das Rezept ist eine Variation des Hafermilch-Grundrezeptes und verwendet das natürliche Aroma einer Vanilleschote. Alternativ läßt es sich auch mit Vanillezucker oder Vanillearoma machen. Hängt auch ein wenig von denjenigen ab, denen das Eis serviert werden soll – nicht überall wird die schwarze Bourbon-Vanille ungeteilt als Qualitätsmerkmal geschätzt.
Die Umsetzung ist einfach:
(1) 300 ml Hafermilch mit 100 g weißen Zucker, dem Mark einer halben Vanilleschote und den beiden Schotenhälften in einen Topf geben und auf kleiner Stufe langsam bis zum Kochen erhitzen. 10 Minuten sanft köcheln lassen.
(2) Die Eismasse vom Herd nehmen, die beiden Schotenhälften herausnehmen und etwa 1 g Johannisbrotkernmehl einrühren. Erkalten lassen.
(3) Nach dem Abkühlen der Eismasse 200 g Sahne schlagen und darunterheben. Die Eismasse kann nun im Kühlschrank vorgekühlt werden. Je nach Kühlschrank dauert dies ein bis zwei Stunden.
(4) Danach ist die Eismasse bereit für die Eismaschine. Die Menge ist so groß, daß es gut in einem Durchgang zu schaffen sein sollte.
(5) Kurz vor dem Ende des werden noch 30 gRum-Rosinen (abtropfen lassen) hinzugefügt und untergerührt.
(6) Achtung: Wer Laktose – oder Milchzucker – nicht verträgt, sollte die Sahne durch laktosefreie ersetzen.
Niemand muss wegen einer Nahrungsmittelunverträglichkeit oder -allergie –
z.B. wegen Laktose, Milchzucker oder Milcheiweiß bzw. Ei/Eier – auf leckere Eissorten verzichten. Machen Sie gute Eiscreme einfach selbst. Alles was Sie neben den
Eisrezepten dafür brauchen, ist eine Eismaschine, wie etwa unsere
italienische Gaggia Gelatiera. Sie werden schnell bemerken: Eismachen schafft Freude. Viel Vergnügen! ... Impressum, Ein WordPress-Blog