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Eisrezepte ohne Milch (laktosefrei) und ohne Eier
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Artikel-Schlagworte: „Schokolade“

Aus der Kategorie Rezepte von Stefan

19. August 2009

Sachertorten-Eis – wenn die kreativ gelindert Not sich als Innovation entpuppt

Schöner Titel, nicht wahr? :)

Spaß beiseite, die Lage war ernst: Ich kochte abends Schokoladeneis und stellte fest, daß keine Johannisbrotkernmehl im Hause war. Was tun? Nicht lange gefackelt, sondern die Apfelpektin-Konfitüren-Einmachmischung genommen.

Was als Notbehelf startete, entpuppte sich dann beim Verkosten als Innovation: @dasKerst und @hagenburger bemerkten, daß der Unterton der Fruchtsäure sie an Sachertorte erinnern würde. Cool! Hatte zwar keine Aprikosenkonfitüre zur Hand – bestimmt aber beim nächsten Mal! :)

Übrigens, Kersten ist der talentierteste Schokoladenstückchenhinzufüger, den ich bisher kennenlernen durfte. Guckst Du:

Aus der Kategorie Rezepte von Stefan

8. April 2009

Pfefferminz-Schokolade-Eis

Pfefferminz – was soll man noch sagen:

Es gibt ja nicht nur Tee, sondern auch diese köstlichen kleinen Schokoladenplätzchen, solo verpackt, die mit weißer Minzcreme gefüllt sind. Und für die Grobmotoriker unter uns auch die Variante der mit Minzcreme gefüllten Schokoladentafel.

Welche Darreichnungsform man auch bevorzugt – die Kombination von Pfefferminzgeschmack mit Schokolade ist ausgesprochen passend.

Wie kann man diese nun jedoch mit Hausmitteln in einem Eis vereinen?  Das ist einfacher als man denkt, denn im Prinzip bereitet man zunächst einen starken Pfefferminztee zu:

Pfefferminz-Schokoladen-Eis_2277.JPG

Jetzt aber zu den einzelnen Schritten. Das Rezept ist wieder eine Variation des Hafermilch-Grundrezeptes:

(1) 450 ml Hafermilch werden mit 175 g braunen Zucker in einen Topf geben und auf kleiner Flamme langsam bis zum Aufkochen erhitzen.

(2) Dann gibt man 5 Beutel Pfefferminztee hinzu und läßt das Ganze für 10 Minuten bei geschlossenem Deckel ziehen. Danach die Teebeutel entfernen und die Rohmasse wieder fast bis zum Kochen erhitzen.

(3) Die Eismasse jetzt vom Herd nehmen und etwa 1 g Johannisbrotkernmehl unterrühren und durch ein Teesieb seihen. Erkalten lassen.

(4) Nach dem Abkühlen der Eismasse 200 g Sahne schlagen und darunterheben. Die Eismasse kann nun im Kühlschrank vorgekühlt werden. Je nach Kühlschrank dauert dies ein bis zwei Stunden.

(5) Danach ist die Eismasse bereit für die Eismaschine. Die Menge ist so groß, daß es gut in einem Durchgang zu schaffen sein sollte.

(6) Kurz vor dem Ende des Rührens wird noch 100 g Tafel Pfefferminz-Schokolade in kleineren Stücken hinzugefügt und untergerührt.

(7) Achtung: Wer Laktose – oder Milchzucker – nicht verträgt, sollte die Sahne durch laktosefreie ersetzen. Vorsicht ist auch mit der Schokolade geboten.

Guten Appetit!

Hintergrundartikel:

Bewertungen zu dieser Eissorte:

  • Nico: 5 von 5 Sternen
  • Malte: 5 von 5 Sternen
  • Andrea: 4 von 5 Sternen
  • Stefan: nicht mein Fall :(

Zutaten für dieses Eis:

Aus der Kategorie Rezepte von Stefan

25. März 2009

Erdnuss-Eis

Noch ein Nusseis, diesmal aber mit Erdnüssen. In gewisser Weise eine Erinnerung an einen bekannten Schokoriegel, den ich als wahrlich schmackhaft in Erinnerung habe.

Hier aber zunächst ohne Schokolade:

1042_Erdnuss-Butter-Eis_1864.JPG

Das Rezept ist eine Variation des Hafermilch-Grundrezeptes und in der Umsetzung einfach:

(1) 350 ml Hafermilch mit 125 g braunen Zucker und 75 g Erdnussbutter (ohne Stückchen) in einen Topf geben und auf kleiner Stufe langsam erhitzen und 5 Minuten köcheln lassen.

(2) Die Eismasse dann vom Herd nehmen und etwa 1 g Johannisbrotkernmehl unterrühren und durch ein Teesieb seihen. Erkalten lassen.

(3) Nach dem Abkühlen der Eismasse 150 g Sahne schlagen und darunterheben. Die Eismasse kann nun im Kühlschrank vorgekühlt werden. Je nach Kühlschrank dauert dies ein bis zwei Stunden.

(4) Danach ist die Eismasse bereit für die Eismaschine. Die Menge ist so groß, daß es gut in einem Durchgang zu schaffen sein sollte.

(5) Kurz vor dem Ende des Rührens werden noch 20 g ungesalzene Erdnüsse in kleineren Stücken hinzugefügt und untergerührt.

(6) Achtung: Wer Laktose – oder Milchzucker – nicht verträgt, sollte die Sahne durch laktosefreie ersetzen.

Anmerkungen:

  • Das Erdnuss-Eis wird früher fest als andere Sorten. Ich schreibe dies dem höheren Anteil an gesättigten Fettsäuren in der Erdnussbutter zu.
  • Mit zusätzlichen Schokoladenstückchen kommt man geschmacklich Snickers recht nahe… :)

Guten Appetit!

Hintergrundartikel:

Bewertungen zu dieser Eissorte:

  • Andrea: 4 von 5 Sternen
  • Malte: 4 von 5 Sternen
  • Andre: 5 von 5 Sternen
  • Stefan: nicht mein Fall :(

Zutaten für dieses Eis:

Aus der Kategorie Rezepte, Videos von Stefan

20. Februar 2009

Oreo-Keks-Eis

Zugegeben, bis 2006 waren mir Oreo-Kekse überhaupt kein Begriff. Doch dann lagen sie stets griffbereit an der Kasse unseres bevorzugten Sternenbuck-Klones am Gänsemarkt in Hamburg, wohin sich eine kleine oder größere Gruppe Gestreßter regelmäßig zurückzog, um von unserem damaligen Internetprojekt Abstand zu gewinnen.

Und die Entwickler liebten Oreo-Kekse: Kakao -> Serotonin –> Glücksgefühl? Zumindest für eine paar Minuten? Anyway. Was lag also näher, als sie zu einer Eiscreme zu verarbeiten… :)

1032_Oreo-Edelbittter-Schokoladen-Eis_1682.JPG

Das Rezept an sich ist eine Variation des Hafermilch-Grundrezeptes und ein Klacks.

Jetzt aber Schritt für Schritt:

(1) 400 ml Hafermilch mit 100 g braunen Zucker in einen Topf geben und auf kleiner Stufe langsam bis zum Kochen erhitzen.

(2) Die Eismasse vom Herd nehmen und etwa 1 g Johannisbrotkernmehl unterrühren. Erkalten lassen.

(3) Nach dem Abkühlen der Eismasse noch 200 g Sahne schlagen und darunterheben. Die Eismasse kann nun im Kühlschrank vorgekühlt werden. Je nach Kühlschrank dauert dies ein bis zwei Stunden.

(4) Danach ist die Eismasse bereit für die Eismaschine. Die Menge ist so groß, daß es gut in einem Durchgang zu schaffen sein sollte.

(5) Kurz vor dem Ende des werden noch 25 g Schokoladenraspel und 6 Oreo-Kekse (das ist der Inhalt der kleinen Packung) in Stücken hinzugefügt und untergerührt. Guckst Du Video:

(6) Achtung: Wer Laktose – oder Milchzucker – nicht verträgt, ist mit dieser Sorte nicht gut bedient, da die Schokolade als auch die Kekse zwangsweise immer Milchzucker ins Eis bringen wird.

Guten Appetit!

Hintergrundartikel:

Bewertungen zu dieser Eissorte:

  • Nico: 4 von 5 Sternen
  • Andrea: 5 von 5 Sternen
  • Malte: 5 von 5 Sternen
  • Stefan: nicht mein Fall :(

Zutaten für dieses Eis:

Aus der Kategorie Rezepte von Stefan

16. Februar 2009

Marzipan-Brot-Eis

Ich liebe Marzipan – in allen Variationen: als Rohmasse, mit Schokolade, mit Rum-Aroma, in Form von Broten, Kartoffeln oder Pralinen. Und habe es seit mindestens einem Vierteljahrhundert nicht mehr gegessen. Nach einer Zeit ist man der Meinung, man könnte mit dem “Ich möchte es gern essen, darf es aber nicht” problemlos umgehen. Dem ist aber nicht unbedingt so. Auf gar keine Fall werde ich z. B. noch einmal das Niederegger-Café in Lübeck besuchen.

Und ich gebe zu, ich war versucht, ein wenig von der Eismasse zu probieren:

1013_Marzipan-Brot-Eis_0814.JPG

Das Rezept an sich ist nicht weiter aufwendig; die meiste Geduld kostet es, die Marzipanrohmasse langsam in der Hafermilch aufzulösen. Jetzt aber Schritt für Schritt:

(1) 300 ml Hafermilch mit 125 g braunen Zucker in einen Topf geben und auf kleiner Stufe langsam erhitzen.

(2) Danach 100 g Marzipanrohmasse in kleine Stückchen schneiden und zu der Hafermilch geben. Wenn alles Marzipan im Topf ist, die Masse mit einem Schneebesen rühren bis sich das Marzipan aufgelöst hat. Die Eismasse sollte heiß werden, jedoch nicht aufkochen.

(3) Die Marzipaneismasse vom Herd nehmen und etwa 1 g Johannisbrotkernmehl unterrühren. Erkalten lassen.

(4) Nach dem Abkühlen der Eismasse noch 200 g Sahne schlagen und darunterheben. Die Eismasse kann nun im Kühlschrank vorgekühlt werden. Je nach Kühlschrank dauert dies ein bis zwei Stunden.

(5) Danach ist die Eismasse bereit für die Eismaschine. Die Menge ist so groß, daß es gut in einem Durchgang zu schaffen sein sollte.

(6) Wenn das Eis fast fertig ist, also etwa 1-2 Minuten vor Schluß, noch etwa 50 g Schokoladenraspel mit einrühren lassen. Am einfachsten macht man diese aus guter Edel-Bitter-Schokolade selbst, indem man mit einem Messer von einer Rippe versucht, dünne Scheiben abzuschneiden. Dabei entstehen die Raspeln praktischerweise von selbst. Wenn man lieber Schokoladenstückchen hat, empfehle ich eine Schokoladensorte mit geringerem Kakaoanteil – z. B. Vollmilch – da man diese besser schneiden kann.

(7) Man kann zusammen mit der Schokolade natürlich auch noch weitere Marzipanrohmasse mit in die Eiscreme rühren.

(8) Achtung: Wer Laktose – oder Milchzucker – nicht verträgt, muß nicht nur die Sahne durch laktosefreie ersetzen, sondern auch die Schokoladenraspeln kritisch prüfen. Die von mir in diesem Rezept verwendete Ritter Sport-Schokolade ist nicht laktosefrei; das Kakaopulver hingegen schon.

Guten Appetit!

Hintergrundartikel:

Bewertungen zu dieser Eissorte:

  • Nico: 4 von 5 Sternen
  • Malte: 4 von 5 Sternen
  • Andrea: 4 von 5 Sternen
  • Matthias: 4 von 5 Sternen
  • Stefan: nicht mein Fall :(

Zutaten für dieses Eis:

Aus der Kategorie Rezepte von Stefan

2. Februar 2009

Kokos-Schokoladen-Eis

Noch eine gute Kombination von Mutter Natur: Kokosnuss mit Schokolade. Nicht unbedingt etwas für die schlanke Line, dafür aber um so schmackhafter:

1059_Kokos-Schokolade-Eis_2353.JPG

Und so funktioniert das Rezept:

(1) 400 ml Kokosmilch mit 150 g weißen Zucker und 50 g Kokosraspeln aufkochen.

(2) Die dickflüssige Masse etwa 5-10 Minuten köcheln (regelmäßig umrühren!) und dann erkalten lassen.

(3) Danach noch 200 g Sahne schlagen und darunterheben. Die Eismasse kann nun im Kühlschrank vorgekühlt werden. Je nach Kühlschrank dauert dies ein bis zwei Stunden.

(4) Danach ist die Eismasse bereit für die Eismaschine. Die Menge ist so groß, daß es gut noch in einem Durchgang zu schaffen sein sollte.

(5) Wenn das Eis fast fertig ist, also etwa 1-2 Minuten vor Schluß, läßt man die Eismaschine etwa 25-50 g Kokosraspeln und 50 g Schokoladenraspel mit einrühren. Die Größe der Raspeln ist wie so häufig Geschmacksfrage. Wenn es sich um größere Stücke handeln soll, empfehlen ich eine Schokolade mit geringerem Kakaoanteil, z. B. Vollmilch, weil diese sich einfacher schneiden läßt.

(6) Achtung: Wer Laktose – oder Milchzucker – nicht verträgt, muß nicht nur die Sahne durch laktosefreie ersetzen, sondern auch die Schokoladenraspeln kritisch prüfen. In der Regel enthält Schokolade Milchprodukte. Und Nußallergiker sollte dieses Eis nicht einmal ansehen, befürchte ich.

Guten Appetit!

Hintergrundartikel:

Bewertungen zu dieser Eissorte:

  • Nico: 5 von 5 Sternen
  • Malte: 4 von 5 Sternen
  • Andrea: 5 von 5 Sternen
  • Andre: 4 von 5 Sternen
  • Daniela: 5 von 5 Sternen
  • Sophie: 5 von 5 Sternen
  • Stefan: nicht mein Fall :(

Zutaten für dieses Eis:

Aus der Kategorie Rezepte von Stefan

29. Januar 2009

Stracciatella-Bananeneis

Eine der besten Kombinationen, welche die Natur zu bieten hat: Banane mit Schokolade.

Also gut, in meinem Fall habe ich vor dem Hinzufügen der Schokolade etwas Bananeneis abgenommen und mir den Rest dann gedacht. Meine Bewertung bezieht somit auch auf das Bananeneis.

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Und so funktioniert das Rezept:

(1) 300 ml Hafermilch mit 125 g braunen Zucker und einer Packung Vanillezucker aufkochen.

(2) Die Eismasse vom Herd nehmen und etwa 1 g Johannisbrotkernmehl unterrühren. Erkalten lassen.

(3) Zwei große, überreife Bananen – vorzugsweise Biobananen – pürieren, den Saft einer halben Zitrone hinzufügen und das Fruchtpüree dann mit der Eismasse verrühren.

(4) Danach noch 200 g Sahne schlagen und darunterheben. Die Eismasse kann nun im Kühlschrank vorgekühlt werden. Je nach Kühlschrank dauert dies ein bis zwei Stunden.

(5) Danach ist die Eismasse bereit für die Eismaschine. Die Menge ist so groß, daß es gut noch in einem Durchgang zu schaffen sein sollte. Sollte es dennoch zuviel sein, einfach die überschüssige Bananeneismasse vorher verkosten; hilft auch über die 20-25 Minuten hinweg, bis das Eis fertig ist.

(6) Wenn das Eis fast fertig ist, also etwa 1-2 Minuten vor Schluß, läßt man die Eismaschine noch etwa 30-40 g Schokoladenraspel mit einrühren. Die Größe der Raspeln ist wie so häufig Geschmacksfrage. Wenn es sich um größere Stücke handeln soll, empfehlen ich eine Schokolade mit geringerem Kakaoanteil, z. B. Vollmilch, weil diese sich einfacher schneiden läßt.

(7) Achtung: Wer Laktose – oder Milchzucker – nicht verträgt, muß nicht nur die Sahne durch laktosefreie ersetzen, sondern auch die Schokoladenraspeln kritisch prüfen. In der Regel enthält Schokolade Milchprodukte.

Guten Appetit!

Hintergrundartikel:

Bewertungen zu dieser Eissorte:

  • Nico: 5 von 5 Sternen
  • Malte: 4 von 5 Sternen
  • Andrea: 4 von 5 Sternen
  • Georg: 4 von 5 Sternen
  • Roman: 4 von 5 Sternen
  • Christian: 4 von 5 Sternen
  • Sebastian: 4 von 5 Sternen
  • Stefan: 4 von 5 Sternen

Zutaten für dieses Eis:

Niemand muss wegen einer Nahrungsmittelunverträglichkeit oder -allergie – z.B. wegen Laktose, Milchzucker oder Milcheiweiß bzw. Ei/Eier – auf leckere Eissorten verzichten. Machen Sie gute Eiscreme einfach selbst. Alles was Sie neben den Eisrezepten dafür brauchen, ist eine Eismaschine, wie etwa unsere italienische Gaggia Gelatiera. Sie werden schnell bemerken: Eismachen schafft Freude. Viel Vergnügen! ... Impressum, Ein WordPress-Blog