Bier ist bekanntlich – zumindest in Bayern – ein Nahrungsmittel. Und selbstmurmelnd eine perfekte Grundlage für Eiscreme.
Und damit die Lütten auch mitessen können, verarbeiten wir für diese Sorte kein Guinness, sondern das gute Malzbier:
Das Rezept ist – scheuen wir vor der Erkenntnis nicht zurück – deutlich aufwendiger als jene für andere Sorten. Das Malzbier muß reduziert und das Pumpernickel karamelliesiert werden.
Aber es lohnt sich! Also, frischen Mutes an den Herd:
(1) Man reduziere 750 ml Malzbier auf kleiner Flamme zu etwa 200 ml Malzbierkonzentrat. Machten wir dies nicht, würde das Eis einfach zu wässrig und nicht richtig aromatisch schmecken.
(2) Danach gebe man zu diesen 200 ml Malzbierkonzentrat noch 200 ml Hafermilch und 150 g braunen Zucker und erhitze auf kleiner Stufe langsam bis zum Kochen.
(3) Jetzt die Eismasse vom Herd nehmen und etwa 1 g Johannisbrotkernmehl unterrühren. Erkalten lassen.
(4) Nach dem Abkühlen der Eismasse noch 200 g Sahne schlagen und darunterheben. Die Eismasse kann nun im Kühlschrank vorgekühlt werden. Je nach Kühlschrank dauert dies ein bis zwei Stunden.
(5) Danach ist die Eismasse bereit für die Eismaschine. Die Menge ist so groß, daß es gut in einem Durchgang zu schaffen sein sollte.
(6) Kurz vor Schluß werden noch 50 g karamelliesiertes Pumpernickel hinzugefügt und mit untergerührt.
(6) Achtung: Wer Laktose – oder Milchzucker – nicht verträgt, sollte entsprechend laktosefreie Sahne verwenden.
Guten Appetit!
Hintergrundartikel:
- Über Fragen Bio oder Discounter? bzw. Darf Sahne ins Eis? und anderen Dogmen.
- Und abschließend geht es um die Fragen: Wann ist das Eis am besten? und Wie lagere ich es?
Bewertungen zu dieser Eissorte:
Zutaten für dieses Eis:
- 150 g Zucker, braun
- 200 ml Hafermilch
- 750 ml Malzbier
- 50 g Pumpernickel, karamelliesiert
- 200 g Sahne
- 1 g Johannisbrotkernmehl


