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Artikel-Schlagworte: „Malzbier“

Aus der Kategorie Rezepte von Stefan

11. März 2009

Malzbier-Eis mit karamelliesierten Pumpernickel

Bier ist bekanntlich – zumindest in Bayern – ein Nahrungsmittel. Und selbstmurmelnd eine perfekte Grundlage für Eiscreme.

Und damit die Lütten auch mitessen können, verarbeiten wir für diese Sorte kein Guinness, sondern das gute Malzbier:

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Das Rezept ist – scheuen wir vor der Erkenntnis nicht zurück – deutlich aufwendiger als jene für andere Sorten. Das Malzbier muß reduziert und das Pumpernickel karamelliesiert werden.

Aber es lohnt sich! Also, frischen Mutes an den Herd:

(1) Man reduziere 750 ml Malzbier auf kleiner Flamme zu etwa 200 ml Malzbierkonzentrat. Machten wir dies nicht, würde das Eis einfach zu wässrig und nicht richtig aromatisch schmecken.

(2) Danach gebe man zu diesen 200 ml Malzbierkonzentrat noch 200 ml Hafermilch und 150 g braunen Zucker und erhitze auf kleiner Stufe langsam bis zum Kochen.

(3) Jetzt die Eismasse vom Herd nehmen und etwa 1 g Johannisbrotkernmehl unterrühren. Erkalten lassen.

(4) Nach dem Abkühlen der Eismasse noch 200 g Sahne schlagen und darunterheben. Die Eismasse kann nun im Kühlschrank vorgekühlt werden. Je nach Kühlschrank dauert dies ein bis zwei Stunden.

(5) Danach ist die Eismasse bereit für die Eismaschine. Die Menge ist so groß, daß es gut in einem Durchgang zu schaffen sein sollte.

(6) Kurz vor Schluß werden noch 50 g karamelliesiertes Pumpernickel hinzugefügt und mit untergerührt.

(6) Achtung: Wer Laktose – oder Milchzucker – nicht verträgt, sollte entsprechend laktosefreie Sahne verwenden.

Guten Appetit!

Hintergrundartikel:

Bewertungen zu dieser Eissorte:

  • Nico: 5 von 5 Sternen
  • Andrea: 5 von 5 Sternen
  • Andre: 4 von 5 Sternen
  • Malte: 3 von 5 Sternen
  • Georg: 3 von 5 Sternen
  • Sebastian: 4 von 5 Sternen
  • Stefan: 4 von 5 Sternen

Zutaten für dieses Eis:

Aus der Kategorie Wie geht das? von Stefan

28. Januar 2009

Fruchtsäfte reduzieren

Für einige Rezepte – wie das Malzbier-Eis oder das Quitten-Joghurt-Eis – ist es erforderlich, den Geschmackskomponenten, hier Malzbier bzw. Quitten-Nektar, Wasser zu entziehen und  das Aroma zu intensivieren. Anderenfalls würde das Eis zu wäßrig schmecken – und dann nützt uns auch die schönste Eismaschine nichts.

Die schonendste Methode wäre es, dies bei niedriger Temperatur und vermindertem Druck zu tun. Da jedoch kaum jemand passende Laborgeräte in der Küche hat, z. B. einen Rotationsverdampfer, sind wir auf den heimischen Herd angewiesen.

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Daher erfordert das Reduzieren etwas Geduld, denn das Erhitzen der Flüssigkeit sollte auf niedriger Temperatur erfolgen. Es ist daher auch eher ein „Einköcheln“ als ein „Einkochen“. Und zwischendurch darf man immer wieder auch einmal mit dem Schneebesen etwas umrühren, insbesondere wenn der Vorgang sich dem Ende nähert. Zum Schluß bleibt meistens eine sirupartige, oftmals dunklere Flüssigkeit zurück. Quitten-Nektar ist beispielsweise gelb, der Quitten-Sirup hingegen dunkelorange.

Niemand muss wegen einer Nahrungsmittelunverträglichkeit oder -allergie – z.B. wegen Laktose, Milchzucker oder Milcheiweiß bzw. Ei/Eier – auf leckere Eissorten verzichten. Machen Sie gute Eiscreme einfach selbst. Alles was Sie neben den Eisrezepten dafür brauchen, ist eine Eismaschine, wie etwa unsere italienische Gaggia Gelatiera. Sie werden schnell bemerken: Eismachen schafft Freude. Viel Vergnügen! ... Impressum, Ein WordPress-Blog