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Artikel-Schlagworte: „Joghurt eindicken“

Aus der Kategorie Wie geht das? von Stefan

28. Januar 2009

Joghurt eindicken

Das Eindicken von Joghurt ist einfach: Ein ausreichend großes Sieb – es sollte mindestens 1,5 Liter fassen – mit einem feuchten Küchenleinen oder angefeuchtetem Küchenpapier auslegen, eine Schüssel unterstellen und zwei 500 ml Becher Joghurt hineingeben. Dann das Ganze über Nacht in den Kühlschrank stellen und morgens steht der Joghurt-Eis-Herstellung dann nichts mehr im Wege.

Ich nehme gern Küchenpapier, da es schneller und bequemer geht. Hierzu je zwei doppelte Lagen unter kaltem Wasser kurz anfeuchten, vorsichtig ausdrücken (feucht, nicht tropfend naß) und so in dem Sieb plazieren, daß sich die beide Teile überlappen.

Der Joghurt verliert über Nacht gut 300 ml Flüssigkeit – die Schüssel sollte daher entsprechend groß sein.

Aus der Kategorie Rezepte von Stefan

28. Januar 2009

Grundrezept Joghurt-Eis

Das Grundrezept für Joghurt-Eis ist nicht sehr arbeitsaufwendig:

Den Joghurt am besten über Nacht im Kühlschrank eindicken lassen – er verliert hierbei gut 300 ml Flüssigkeit – und am nächsten Morgen mit den weiteren Zutaten verrühren, bis die Masse cremig und von gleichmäßiger Konsistenz ist. Der Zucker sollte sich jetzt vollständig aufgelöst haben. Dann noch die geschlagene Sahne vorsichtig darunter heben – und fertig ist die Masse für die Eismaschine.

Anmerkungen:

(1) Anfänglich verwendete ich für die Joghurt-Eis-Rezepte zwei 500 ml Becher Vollmilchjoghurt, so daß am Ende meistens deutlich mehr Eismasse (meistens etwa 1.000 ml) vorhanden war, als die Eismaschine in einem Durchgang verarbeiten konnte . Die Restmenge konnte dann z. B. in einem zweiten Durchgang zu Eiscreme verwandelt werden, schmeckte aber auch vorher als Dessert schon ganz gut.

Mittlerweile habe ich die meisten Rezepturen auf die Verwendung eines 500 ml Bechers umgestellt und kann so gleich zwei Sorten in einem Durchlauf herstellen.

(2) Mit ein wenig Übung dauern die Arbeitsschritte zusammen nicht mehr als 20 Minuten, es sei denn, der „Geschmack“ ist etwas aufwendiger vorzubereiten, z. B. weil Fruchtsaft reduziert werden muß, wie beim Quitten-Joghurt-Eis.

(3) Der Bio-Joghurt, den ich gern verwende, zeichnet sich durch eine besondere Sämigkeit aus, obwohl er keine Bindemittel wie z. B. Gelatine enthält. Dadurch bekommt die Eismasse selbst auch eine gute Konsistenz.

(4) Der Bio-Joghurt ist außerdem angenehm säuerlich erfrischend.  Ideal bringt sich die Milchsäure geschmacklich in das Eis ein, wenn zudem das Aroma richtig wählt ist. Im Fall von Kiba-Joghurt-Eis klappt dies perfekt; Marzipan-Joghurt-Eis war in dieser Hinsicht jedoch eher ein Ausfall. Na ja, kein Ergebnis ist auch ein Ergebnis.

Hintergrundartikel:

Schlußbemerkungen:

Da Vollmilch-Joghurt bis zu 3,3 g Milcheiweiß pro 100 ml enthält, in den meisten Fällen auch noch Sahne hinzukommt, sollten sich Menschen mit einer starken Milcheiweiß-Unverträglichkeit bei dieser Eisart eher zurückhalten.

Wer an einer Laktose-Intoleranz leidet, sollte auf laktosefreien Joghurt bzw. Sahne umstellen.

Niemand muss wegen einer Nahrungsmittelunverträglichkeit oder -allergie – z.B. wegen Laktose, Milchzucker oder Milcheiweiß bzw. Ei/Eier – auf leckere Eissorten verzichten. Machen Sie gute Eiscreme einfach selbst. Alles was Sie neben den Eisrezepten dafür brauchen, ist eine Eismaschine, wie etwa unsere italienische Gaggia Gelatiera. Sie werden schnell bemerken: Eismachen schafft Freude. Viel Vergnügen! ... Impressum, Ein WordPress-Blog