Dies ist – nach dem Orangen-Joghurt-Eis – die zweite Variante für Orangeneis.
Grundlage ist diesmal das Hafermilch-Grundrezept, welches wir mit Orangensaftkonzentrat, geriebener Orangenschale und Orangenmarmelade verfeinern. Im Vergleich zu dem Orangen-Joghurt-Eis fehlt die säuerliche Grundnote und es schmeckt daher besonders aromatisch bzw. fruchtig:
Das Rezept selbst ist denkbar einfach:
(1) Für das Orangensaftkonzentrat werden 600 ml Orangensaft auf kleiner Flamme auf 100 ml reduziert.
(3) Die Eismasse jetzt vom Herd nehmen und etwa 1 g Johannisbrotkernmehl unterrühren. Erkalten lassen.
(4) Nach dem Abkühlen der Eismasse 100 g Sahne schlagen und darunterheben. Die Eismasse kann nun im Kühlschrank vorgekühlt werden. Je nach Kühlschrank dauert dies ein bis zwei Stunden.
(5) Danach ist die Eismasse bereit für die Eismaschine.
(6) Wenn das Eis fast fertig ist, also etwa 1-2 Minuten vor Schluß, noch gut 40 g Orangenmarmelade mit einrühren lassen.
(7) Achtung: Wer Laktose – oder Milchzucker – nicht verträgt,sollte die Sahne durch laktosefreie ersetzen.
Restessen – eine beliebte Nutzung von Überbleibseln. Zumal einige Dinge deutlich besser schmecken, wenn man sie am nächsten Tag noch einmal aufwärmt oder in die Pfanne wirft. Rotkohl zum Beispiel. Oder Dezember-Geflügel.
Anyway. Es war Zeit, unter den Zutaten ein wenig aufzuräumen und angebrochene Packungen aufzubrauchen. Und es gab insbesondere Nüsse in allen Variationen (wobei die Erdnuß strenggenommen keine Nuß, sondern eine Hülsenfrucht ist):
Das Rezept ist eine Variation des Hafermilch-Grundrezeptes und – wie jedes gute Resteessen – in der Umsetzung schnell & einfach:
(2) Die Eismasse vom Herd nehmen und etwa 1 g Johannisbrotkernmehl unterrühren. Erkalten lassen.
(3) Nach dem Abkühlen der Eismasse 200 g Sahne schlagen und darunterheben. Die Eismasse kann nun im Kühlschrank vorgekühlt werden. Je nach Kühlschrank dauert dies ein bis zwei Stunden.
(4) Danach ist die Eismasse bereit für die Eismaschine. Die Menge ist so groß, daß es gut in einem Durchgang zu schaffen sein sollte.
(6) Achtung: Wer Laktose – oder Milchzucker – nicht verträgt, sollte die Sahne durch laktosefreie ersetzen.
Anmerkung:
Es ist eine echte Kalorienbombe und für jene, die an Nahrungsmittelunverträglichkeiten leiden, wegen des Nußgehaltes auch nur in Ausnahmefällen geeignet. Interessanterweise ist die Konsistenz etwas “bröckeliger”, als man es aufgrund des Sahnegehaltes erwarten sollte.
Vanille-Eis – der Klassiker schlechthin. Die weltweit populärste Eissorte. So genau überprüfen läßt sich das auf die Schnelle nicht, tut dem wunderbaren Geschmack der Sorte aber keinen Abbruch.
Das Rezept ist eine Variation des Hafermilch-Grundrezeptes und verwendet das natürliche Aroma einer Vanilleschote. Alternativ läßt es sich auch mit Vanillezucker oder Vanillearoma machen. Hängt auch ein wenig von denjenigen ab, denen das Eis serviert werden soll – nicht überall wird die schwarze Bourbon-Vanille ungeteilt als Qualitätsmerkmal geschätzt.
Die Umsetzung ist einfach:
(1) 300 ml Hafermilch mit 100 g weißen Zucker, dem Mark einer halben Vanilleschote und den beiden Schotenhälften in einen Topf geben und auf kleiner Stufe langsam bis zum Kochen erhitzen. 10 Minuten sanft köcheln lassen.
(2) Die Eismasse vom Herd nehmen, die beiden Schotenhälften herausnehmen und etwa 1 g Johannisbrotkernmehl einrühren. Erkalten lassen.
(3) Nach dem Abkühlen der Eismasse 200 g Sahne schlagen und darunterheben. Die Eismasse kann nun im Kühlschrank vorgekühlt werden. Je nach Kühlschrank dauert dies ein bis zwei Stunden.
(4) Danach ist die Eismasse bereit für die Eismaschine. Die Menge ist so groß, daß es gut in einem Durchgang zu schaffen sein sollte.
(5) Kurz vor dem Ende des werden noch 30 gRum-Rosinen (abtropfen lassen) hinzugefügt und untergerührt.
(6) Achtung: Wer Laktose – oder Milchzucker – nicht verträgt, sollte die Sahne durch laktosefreie ersetzen.
Ingwer ist eine wunderbare Wurzel: Die Schärfe, die beim Sushi-Essen so angenehm erfrischt und auf den nächsten Happen vorbereitet, harmoniert ausgezeichnet mit Süße – insbesondere, wenn diese das Eis spurenweise durchzieht:
Das Rezept ist eine Variation des Hafermilch-Grundrezeptes und in der Umsetzung einfach:
(1) 350 ml Hafermilch mit 125 g weißem Zucker in einen Topf geben, 30 g frischen Ingwer – geschält und in dünnen Scheiben geschnitten – hinzufügen, auf kleiner Stufe langsam bis zum Kochen erhitzen und anschließen auf der ausgeschalteten Platte 15 min ziehen lassen. Zum Schluß die Ingwerstückchen wieder herausfischen.
(2) Die Eismasse jetzt noch einmal aufkochen und dann etwa 1 g Johannisbrotkernmehl unterrühren. Erkalten lassen.
(3) Nach dem Abkühlen der Eismasse 200 g Sahne schlagen und darunterheben. Die Eismasse kann nun im Kühlschrank vorgekühlt werden. Je nach Kühlschrank dauert dies ein bis zwei Stunden.
(4) Danach ist die Eismasse bereit für die Eismaschine. Die Menge ist so groß, daß es gut in einem Durchgang zu schaffen sein sollte.
(5) Kurz vor dem Ende des Rührens werden noch 50 gIngwerkonfitüre hinzugefügt und untergerührt.
(6) Achtung: Wer Laktose – oder Milchzucker – nicht verträgt, sollte die Sahne durch laktosefreie ersetzen.
Klingt eher nach einer winterlichen Verzweifelungstat, ist aber im Fall von Ananas-Eis die einzige Möglichkeit. Denn die Frucht enthält im frischen Zustand ein Enzym, welches zu unschönen Gerinnungseffekten führt.
Daher unbelastet von einem etwaigen schlechten Gewissen mit einer Dose Ananasfrüchte frisch an Eis-Werk:
Das Rezept ist wieder eine Variation des Hafermilch-Grundrezeptes:
(1) 400 ml Hafermilchwerden mit 125 g weißen Zucker in einen Topf geben und auf kleiner Flamme langsam bis zum Aufkochen erhitzen.
(2) Die heiße Hafermilch jetzt vom Herd nehmen und etwa 1 g Johannisbrotkernmehl unterrühren und anschließend durch ein Teesieb seihen. Erkalten lassen.
(3) In der Zwischenzeit 200 g Ananasstücke aus der Dose abtropfen lassen und so fein als möglich pürieren und mit dem Saft einer halben Zitrone versetzen. Ggf. ebenfalls durch ein Teesieb seihen und dann unter die abgekühlte Eismasse heben.
(4) Jetzt noch 200 g Sahne schlagen und darunterheben. Die Eismasse kann nun im Kühlschrank vorgekühlt werden. Je nach Kühlschrank dauert dies ein bis zwei Stunden.
(5) Danach ist die Eismasse bereit für die Eismaschine. Die Menge ist so groß, daß es gut in einem Durchgang zu schaffen sein sollte.
(6) Achtung: Wer Laktose – oder Milchzucker – nicht verträgt, sollte die Sahne durch laktosefreie ersetzen. Vorsicht ist auch mit der Schokolade geboten.
Es gibt ja nicht nur Tee, sondern auch diese köstlichen kleinen Schokoladenplätzchen, solo verpackt, die mit weißer Minzcreme gefüllt sind. Und für die Grobmotoriker unter uns auch die Variante der mit Minzcreme gefüllten Schokoladentafel.
Welche Darreichnungsform man auch bevorzugt – die Kombination von Pfefferminzgeschmack mit Schokolade ist ausgesprochen passend.
Wie kann man diese nun jedoch mit Hausmitteln in einem Eis vereinen? Das ist einfacher als man denkt, denn im Prinzip bereitet man zunächst einen starken Pfefferminztee zu:
Jetzt aber zu den einzelnen Schritten. Das Rezept ist wieder eine Variation des Hafermilch-Grundrezeptes:
(1) 450 ml Hafermilch werden mit 175 g braunen Zucker in einen Topf geben und auf kleiner Flamme langsam bis zum Aufkochen erhitzen.
(2) Dann gibt man 5 Beutel Pfefferminztee hinzu und läßt das Ganze für 10 Minuten bei geschlossenem Deckel ziehen. Danach die Teebeutel entfernen und die Rohmasse wieder fast bis zum Kochen erhitzen.
(3) Die Eismasse jetzt vom Herd nehmen und etwa 1 g Johannisbrotkernmehl unterrühren und durch ein Teesieb seihen. Erkalten lassen.
(4) Nach dem Abkühlen der Eismasse 200 g Sahne schlagen und darunterheben. Die Eismasse kann nun im Kühlschrank vorgekühlt werden. Je nach Kühlschrank dauert dies ein bis zwei Stunden.
(5) Danach ist die Eismasse bereit für die Eismaschine. Die Menge ist so groß, daß es gut in einem Durchgang zu schaffen sein sollte.
(6) Kurz vor dem Ende des Rührens wird noch 100 g Tafel Pfefferminz-Schokolade in kleineren Stücken hinzugefügt und untergerührt.
(7) Achtung: Wer Laktose – oder Milchzucker – nicht verträgt, sollte die Sahne durch laktosefreie ersetzen. Vorsicht ist auch mit der Schokolade geboten.
Es muß nicht immer etwasSüßes sein – zumindest nicht, wenn Canis lupus familiaris beglückt werden soll:
Im Gegenteil: Zucker in jeglicher Form ist ein Kennzeichen für minderwertiges Futter und gehört einfach nicht in eine nahrhafte Erfrischung.
Das Rezept ist eine Variation des Hafermilch-Grundrezeptes und in der Umsetzung einfach:
(1) 150 g frische Rinderleber in etwas Sonnenblumenöl für einige Minuten andünsten und beiseite legen.
(2) Danach 50 g Möhren, 100 g Zucchiniund 50 g Kartoffeln – jeweils in sehr kleine Würfel geschnitten – für 2-3 Minuten andünsten und anschließend…
(3) …mit 350 ml Hafermilch aufgießen und auf kleiner Stufe 10 Minuten köcheln lassen.
(4) Abschließend den Gemüsesud mit der Leber zusammen sehr fein pürieren. Danach ist die Eismasse bereit für die Eismaschine. Die Menge ist so groß, daß es gut in einem Durchgang zu schaffen sein sollte.
Anmerkungen:
Das Rinderleber-Zucchini-Eis ist deutlich bröseliger als “normale” Eiscreme – tut dem Spaß aber keinen Abbruch siehe Videos:
Noch ein Nusseis, diesmal aber mit Erdnüssen. In gewisser Weise eine Erinnerung an einen bekannten Schokoriegel, den ich als wahrlich schmackhaft in Erinnerung habe.
Hier aber zunächst ohne Schokolade:
Das Rezept ist eine Variation des Hafermilch-Grundrezeptes und in der Umsetzung einfach:
(1) 350 ml Hafermilch mit 125 g braunen Zucker und 75 g Erdnussbutter (ohne Stückchen) in einen Topf geben und auf kleiner Stufe langsam erhitzen und 5 Minuten köcheln lassen.
(2) Die Eismasse dann vom Herd nehmen und etwa 1 g Johannisbrotkernmehl unterrühren und durch ein Teesieb seihen. Erkalten lassen.
(3) Nach dem Abkühlen der Eismasse 150 g Sahne schlagen und darunterheben. Die Eismasse kann nun im Kühlschrank vorgekühlt werden. Je nach Kühlschrank dauert dies ein bis zwei Stunden.
(4) Danach ist die Eismasse bereit für die Eismaschine. Die Menge ist so groß, daß es gut in einem Durchgang zu schaffen sein sollte.
(5) Kurz vor dem Ende des Rührens werden noch 20 g ungesalzeneErdnüsse in kleineren Stücken hinzugefügt und untergerührt.
(6) Achtung: Wer Laktose – oder Milchzucker – nicht verträgt, sollte die Sahne durch laktosefreie ersetzen.
Anmerkungen:
Das Erdnuss-Eis wird früher fest als andere Sorten. Ich schreibe dies dem höheren Anteil an gesättigten Fettsäuren in der Erdnussbutter zu.
Mit zusätzlichen Schokoladenstückchen kommt man geschmacklich Snickers recht nahe…
Eine wunderbare Kombination: Walnüsse & Ahornsirup – für die kanadischen Momente im Leben. Und man kann mit den Walnüssen so nett dekorieren:
Das Rezept ist eine Variation des Hafermilch-Grundrezeptes und in der Umsetzung einfach:
(1) 350 ml Hafermilch mit 75 g braunen Zucker in einen Topf geben und auf kleiner Stufe langsam bis zum Kochen erhitzen.
(2) Die Eismasse vom Herd nehmen und etwa 1 g Johannisbrotkernmehl unterrühren. Erkalten lassen.
(3) Nach dem Abkühlen der Eismasse 50 ml Ahornsirup unterrühren und anschließend 200 g Sahne schlagen und darunterheben. Die Eismasse kann nun im Kühlschrank vorgekühlt werden. Je nach Kühlschrank dauert dies ein bis zwei Stunden.
(4) Danach ist die Eismasse bereit für die Eismaschine. Die Menge ist so groß, daß es gut in einem Durchgang zu schaffen sein sollte.
(5) Kurz vor dem Ende des werden noch 50 gWalnüsse in kleineren Stücken hinzugefügt und untergerührt.
(6) Achtung: Wer Laktose – oder Milchzucker – nicht verträgt, sollte die Sahne durch laktosefreie ersetzen.
Bier ist bekanntlich – zumindest in Bayern – ein Nahrungsmittel. Und selbstmurmelnd eine perfekte Grundlage für Eiscreme.
Und damit die Lütten auch mitessen können, verarbeiten wir für diese Sorte kein Guinness, sondern das guteMalzbier:
Das Rezept ist – scheuen wir vor der Erkenntnis nicht zurück – deutlich aufwendiger als jene für andere Sorten. Das Malzbier muß reduziert und das Pumpernickelkaramelliesiert werden.
Aber es lohnt sich! Also, frischen Mutes an den Herd:
(1) Man reduziere 750 ml Malzbier auf kleiner Flamme zu etwa 200 ml Malzbierkonzentrat. Machten wir dies nicht, würde das Eis einfach zu wässrig und nicht richtig aromatisch schmecken.
(2) Danach gebe man zu diesen 200 ml Malzbierkonzentrat noch 200 ml Hafermilch und 150 g braunen Zucker und erhitze auf kleiner Stufe langsam bis zum Kochen.
(3) Jetzt die Eismasse vom Herd nehmen und etwa 1 g Johannisbrotkernmehl unterrühren. Erkalten lassen.
(4) Nach dem Abkühlen der Eismasse noch 200 g Sahne schlagen und darunterheben. Die Eismasse kann nun im Kühlschrank vorgekühlt werden. Je nach Kühlschrank dauert dies ein bis zwei Stunden.
(5) Danach ist die Eismasse bereit für die Eismaschine. Die Menge ist so groß, daß es gut in einem Durchgang zu schaffen sein sollte.
Niemand muss wegen einer Nahrungsmittelunverträglichkeit oder -allergie –
z.B. wegen Laktose, Milchzucker oder Milcheiweiß bzw. Ei/Eier – auf leckere Eissorten verzichten. Machen Sie gute Eiscreme einfach selbst. Alles was Sie neben den
Eisrezepten dafür brauchen, ist eine Eismaschine, wie etwa unsere
italienische Gaggia Gelatiera. Sie werden schnell bemerken: Eismachen schafft Freude. Viel Vergnügen! ... Impressum, Ein WordPress-Blog