Für einige Rezepte – wie das Malzbier-Eis oder das Quitten-Joghurt-Eis – ist es erforderlich, den Geschmackskomponenten, hier Malzbier bzw. Quitten-Nektar, Wasser zu entziehen und das Aroma zu intensivieren. Anderenfalls würde das Eis zu wäßrig schmecken – und dann nützt uns auch die schönste Eismaschine nichts.
Die schonendste Methode wäre es, dies bei niedriger Temperatur und vermindertem Druck zu tun. Da jedoch kaum jemand passende Laborgeräte in der Küche hat, z. B. einen Rotationsverdampfer, sind wir auf den heimischen Herd angewiesen.
Daher erfordert das Reduzieren etwas Geduld, denn das Erhitzen der Flüssigkeit sollte auf niedriger Temperatur erfolgen. Es ist daher auch eher ein „Einköcheln“ als ein „Einkochen“. Und zwischendurch darf man immer wieder auch einmal mit dem Schneebesen etwas umrühren, insbesondere wenn der Vorgang sich dem Ende nähert. Zum Schluß bleibt meistens eine sirupartige, oftmals dunklere Flüssigkeit zurück. Quitten-Nektar ist beispielsweise gelb, der Quitten-Sirup hingegen dunkelorange.


