Mohn
Speisemohn begegnet uns in mindestens drei Variationen:
(1) Ungemahlene Saatkörner: dies ist die aufwendigste Art, Mohn zu verarbeiten. Denn wer keine Mühle mit einem Stahlmahlwerk hat, sollte zu Mörser und Pistell greifen, um die Körner aufzubrechen und an das Aroma zu kommen. Die Öle in der Mohnsaat machen andere Mahlwerke, insbesondere Keramikmahlwerke, sonst schnell kaputt.
Das Mörsern ist eine langwierige Angelegenheit, weswegen ich gern zur zweiten Variante greife…
(2) Gemahlene Mohnsaat, vakuumverpackt: Nicht perfekt, man hätte es ja gern frisch gemahlen und nach dem Öffnen der Packung muß man den Inhalt verbrauchen, aber erheblich bequemer als Mörser & Pistell – ein sehr guter Kompromiß.
(3) Mohnbackzubereitung: Ein Angebot der Industrie, welches als Füllung für Mohnkuchen gedacht ist. Also mit viel Zucker und in der Regel auch Milchzucker bzw. Laktose versetzt. Ich habe es für Eis noch nicht verarbeitet, werde es aber bei nächster Gelegenheit einmal ausprobieren. Die Masse schmeckt übrigens auch ohne Kuchen ganz nett. Guter Ersatz für Schokolade…
Last but not least:
Die Mohnsaat ist ölhaltig und daher an sich nicht unbedingt etwas für die schlanke Linie. In Kombination mit Zucker und Sahne wird daraus jedoch eine echte Kalorienbombe.
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